Es fehlt die Brücke zwischen Schule und zuhause

Die meisten Kinder mit einer schweren Behinderung, zu denen ich Kontakt habe, besuchen die Schule gerade gar nicht. Die Eltern versuchen ihre Kinder, die der Risikogruppe angehören, optimal zu schützen. Rückzug und Isolation ist bei Eltern und Kindern die Folge. Insbesondere (alleinerziehende) Mütter und Väter sind am Rande ihrer Kräfte, manche Kinder haben keinerlei Kontakt mehr zu anderen. Eine Schulbegleitung zu Hause könnte eine Brücke zur Schule darstellen – aber die wenigsten Kinder haben eine.
In einem Fall wurde ausnahmsweise bei einem Kind eine Schulbegleitung nur für das Lernen zu Hause bewilligt. Das ist eigentlich nicht vorgesehen und eine wirklich gute Entscheidung. Diese Schulbegleitung soll die Mutter beim homeschooling anleiten. Wie soll sie auch das noch schaffen? Was qualifiziert eine Schulbegleitung auch noch für diese Aufgabe?
Schulbegleitungen als gering bezahlte Alleskönner*innen – das geht gar nicht!

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