Workshop 12: Trauma – Kinder – Schule

Referentinnen:

Irmingard Fritsch
Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
Traumafachberaterin

Kerstin Kählig
Psychosoziale Beratungsstelle für Menschen mit Epilepsie
Traumafachberaterin

Inhalt:

Kinder mit einem besonderen Förderbedarf sind überdurchschnittlich häufig von Traumatisierung betroffen. Wie erkennen Mitarbeitende die entsprechenden Symptome?

Wie können Schulbegleitungen handeln, um Retraumatisierungen zu vermeiden? Nach einer theoretischen Einführung erhalten Sie im Workshop konkrete Handlungsempfehlungen für ein Trauma sensibles Arbeiten in der Schule.

zurück zum Programm

Workshop 7: Kinder mit herausforderndem Verhalten begleiten

Referent:

Michael Görgner * Konrektor an der Otfried-Preußler-Schule Erlangen (Sonderpädagogisches Förderzentrum); Autor des Buches „Klasse Management: Oder wie man sich als Lehrer vor der Klasse behauptet“

Inhalt

Wir werden in diesem Workshop weder  Theorien über die Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten noch Therapieformen behandeln. Vielmehr wird es darum gehen, das auffällige Kind in seiner Not im ganz normalen Schulalltag zu verstehen. Wir werden anhand verschiedener kleiner Übungen unser eigenes Auftreten als Schulbegleiter*in und den Umgang mit forderndem Verhalten überdenken und üben.

Workshop 8: “Schulbegleiterpool“ – ein innovatives Konzept – erste Erfahrungen mit der Umsetzung

Referent*innen

Birgit Salomon * Bezirk Mittelfranken

Michael Dubno * Leitung Schulbegleiterdienst, Lebenshilfe Nürnberg e.V.

Inhalt

Seit dem Schuljahr 2019/20 läuft an drei Förderzentren für geistige Entwicklung in der Metropolregion das Modellprojekt “Schulbegleiterpool“. Die Erwartungen, wie z.B.  passgenauere Hilfe für die Leistungsberechtigten aufgrund der neu gewonnenen Flexibilität, Schaffen von Synergieeffekten und vor allem die Verbesserung der Situation der Schulbegleiter selbst, waren im Vorfeld groß, aber es wurden auch Bedenken geäußert. Über den IST-Stand, anhand der Erfahrungen aus dem ersten Schulhalbjahr und die angestrebten Ziele, wird bei diesem Workshop sowohl von Kostenträgerseite als auch aus der Perspektive eines Leistungsanbieters berichtet.

zurück zum Programm

Workshop 6: Lernen begleiten

Lernen begleiten – Den Wissensstand und Lerntyp von Schüler*innen diagnostizieren und Methoden zur  Verbesserung des Lernens einsetzen

Referentin:

Christina Thiele * M.A. Päd., Studienrätin im Realschuldienst, Fachbereich Inklusion, Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg (IPSN)

Inhalt

Sie erfahren, wie Sie das Vorwissen und den Lerntyp eines Kindes/Jugendlichen erkennen und den Lernprozess sinnvoll und mit geeigneten Methoden unterstützen können.

zurück zum Programm

Workshop 1: Planung, Vorbereitung und Reflexion von Co-Teaching und Teamarbeit im inklusiven Unterricht (Workshop zum Impulsvortrag)

Referent:

Peter Hudelmaier-Mätzke, Mitglied im Landesvorstand der Lebenshilfe Baden-Württemberg
weitere Informationen zur Person

Inhalt:

In dem Workshop werden anhand von Interviews mit Teams zum Co-Teaching (Sonderpädagogin und Grundschullehrerin) und Erkenntnissen aus der Forschung wesentliche Aspekte der Teamarbeit im inklusiven Unterricht herausgearbeitet. Auf der Basis der eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden sollen diese  vertieft und Konzepte der Teamarbeit reflektiert werden. Darüber hinaus wird ein Fundus an Materialien für die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Teamarbeit vorgestellt.

Herausforderungen und Chancen der Schulbegleitung in inklusiven Bildungssituationen

Der Einsatz von Schulbegleitungen stellt einerseits eine große Chance im Hinblick auf die Erweiterung der personalen Ressourcen  in inklusiven Bildungssituationen dar. Jedoch zeigen Studien auf, dass die Professionalität, die Kooperation im Team mit den anderen Fachkräften und LehrerInnen sowie die konzeptionelle Ausrichtung der Unterstützungstätigkeit einen entscheidenden Einfluss darauf haben, dass diese zusätzliche Personalressource auch im Sinne einer „inklusiven“ Gestaltung von Lernangeboten und -umgebungen genutzt wird.

Im Vortrag sollen die grundlegenden Zielsetzungen und Werte von Inklusion sowie die Bestimmungsmerkmale von inklusivem Unterricht aufgezeigt, Konsequenzen für die Tätigkeit und den Einsatz von SchulbegleiterInnen herausgearbeitet und auf der Basis von aktuellen Forschungserkenntnissen diskutiert werden.

zurück zum Programm

Peter Hudelmaier-Mätzke

Zur Person

Referent Peter Hudelmaier-Mätzke

Peter Hudelmaier-Mätzke ist Grund-und Hauptschullehrer, Sonderpädagoge und Theaterpädagoge. Zunächst arbeitete er 7 Jahre als Grund- und Hauptschullehrer an verschiedenen Schulen, darunter einer Flüchtlingsschule zu Zeiten des Jugoslawienkriegs und 3 Jahre an einer Deutschen Schule in Concepción / Chile. Berufsbegleitend studierte er Sonderpädagogik, um danach weitere 7 Jahre als Sonderpädagoge zu arbeiten. Über eine Projektzusammenarbeit kam Peter Hudelmaier-Mätzke als Dozent an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Dort war er in der Abteilung „Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung“ unter Leitung von Professorin Dr. Kerstin Merz-Atalik angestellt. Seine Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung waren inklusive Schulentwicklung, inklusive Didaktik und Lehrer*innenbildung für Inklusion. Im Oktober 2018 kehrte er nach 10 Hochschuljahren in den Schuldienst zurück. Aktuell arbeitet er als Sonderpädagoge in einem inklusiven Setting an einer Gemeinschaftsschule. Seit Oktober 2019 ist er gewähltes Mitglied im Landesvorstand der Lebenshilfe Baden-Württemberg und dort für den Bereich Kindheit und Jugend zuständig.

zurück zum Programm

Workshop 11: Ich-Du-Wir: Alltagskonflikte einfach und selbstständig beilegen-unabhängig vom Sprachniveau

Referentin:

Christina Ascher, Lehrerin an der Grundschule Hersbruck
Anja Büttner,
Lehrerin an der Grundschule Vorra

Inhalt:

Wer kennt sie nicht, die vielen Konflikte im Schulalltag? Sie stellen das Schulpersonal, die Eltern und die Kinder vor tägliche Herausforderungen.
Dieser Workshop nimmt sich der Frage an, wie mit diesen Konflikten konstruktiv umgegangen werden kann. Ein wichtiger Baustein dafür ist der Zugang zu den eigenen Gefühlen und diese angemessen mitzuteilen. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für alle Erwachsenen.
Es wird u.a. eine konkrete Methode zum Umgang mit Konflikten zwischen Kindern vorgestellt, die für die konstruktive Konfliktbearbeitung in der Schule geeignet ist.

Was das Lernen in der Schule möglich macht, ist das Vertrauen in die Klassengemeinschaft.

Material:

Wird im Workshop vorgestellt.

zurück zum Programm

Workshop 9: Bildungsarbeit ist immer auch Beziehungsarbeit

Referentin:

Sybille Stoltz * Dozentin für Psychologie, Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern, Ansbach

Inhalt:

Meine Haltung zu mir bestimmt meine Haltung zu Dir. Nur der Mensch, der sich achtet, der seinen Wert erkennt und schätzt, nur dieser Mensch lässt sich auf eine Beziehung ein. Eine förderliche pädagogische Arbeit gelingt dort, wo eine authentische und liebevolle Beziehung gelebt wird. Und dort, wo diese Form der Beziehung gelebt wird, dort wird auch gelernt!
Diese Inhalte werden uns in diesem Workshop beschäftigen.

zurück zum Programm

Workshop 9: Inklusion an Schulen mit Schulbegleitung – Best Practice Grund- & Mittelschule Thalmässing

Referenten:

Ottmar Misoph (Schulleiter) * Anke Eitel, Heike Kalb, Schulbegleiterinnen mit mehrjähriger Erfahrung * Grund- und Mittelschule Thalmässing

Inhalt:

Inklusion ist und bleibt eine gewaltige Herausforderung für alle Schulen, denn die inklusive Schule ist eine andere Schule. Gelingende Inklusion verlangt nach anderen Räumen in denen veränderte Unterrichtsverfahren einfacher realisiert werden können und nach Lehrgängen und Medien, die eine individuelle Förderung erleichtern.
An vielen Schulen sind inzwischen Schulbegleitungen tätig. Deren Zahl nimmt zwar stetig zu, ihre Stellung im Schulalltag und ihre Tätigkeitsbereiche bleiben aber oft unklar und sind eingeklemmt zwischen den rechtlichen Vorgaben und den pädagogisch sinnvollen Aufgaben.
Wir wollen einen Einblick vermitteln, wie sich die Grund- und Mittelschule Thalmässing auch durch das Thema Inklusion gewandelt hat und wie die Schulbegleitungen in dieser veränderten Schule eingebunden sind.

Methoden:

  • Visuelle Einblicke in die Konzeption unsere Schule
  • Stationen
    • Informationen und Beispiele
    • Leitfragen
    • Ideensammlung der Teilnehmer
  • Zusammenfassung als „Bausteine“

Teilnehmerzahl:

min. 4 – max. 20

zurück zur Startseite